Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Juli 2026 — gültig für alle ab diesem Datum geschlossenen Verträge
Inhalt
- Geltungsbereich und Vertragspartner
- Vertragsgegenstand und Leistungsumfang
- Vertragsschluss
- Vergütung und Zahlungsbedingungen
- Laufzeit und Kündigung
- Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
- Rechte an Arbeitsergebnissen
- Haftung und Haftungsbeschränkung
- Vertraulichkeit
- Datenschutz
- Änderungsvorbehalt
- Schlussbestimmungen
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen
LocalAnchor
DEIN NAME
DEINE ADRESSE
E-Mail: contact@localboost.de
(nachfolgend „Auftragnehmer")
und Unternehmern im Sinne von § 14 BGB (nachfolgend „Auftraggeber"), die Leistungen des Auftragnehmers im Bereich Online-Marketing, insbesondere Google Business Profile Optimierung, Bewertungsmanagement und lokale Suchmaschinenoptimierung, in Anspruch nehmen.
(2) Diese AGB gelten ausschließlich für Unternehmer, d. h. natürliche oder juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften, die bei Abschluss des Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handeln (§ 14 BGB). Verbraucher im Sinne des § 13 BGB werden ausdrücklich von diesem Angebot ausgenommen.
(3) Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsumfang
(1) Der Auftragnehmer erbringt Online-Marketing-Dienstleistungen, insbesondere:
- Optimierung und Verwaltung von Google Business Profiles (GBP)
- Aufbau und Betreuung von Bewertungsmanagement-Strategien
- Lokale Suchmaschinenoptimierung (Local SEO)
- Listing-Management auf relevanten Verzeichnisplattformen
- Erstellung und Pflege von Unternehmensprofilen
- Beratung und Strategieentwicklung im Bereich lokales Online-Marketing
(2) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen individuellen Angebot (Kostenvoranschlag), das Bestandteil des Vertrags wird.
(3) Der Auftragnehmer schuldet keinen bestimmten Erfolg, insbesondere keine garantierten Platzierungen in Suchergebnissen oder eine bestimmte Anzahl von Bewertungen. Er schuldet sorgfältige, fachgerechte Leistungserbringung nach aktuellem Stand der Technik (Dienstvertrag i. S. d. § 611 BGB).
(4) Änderungen der Leistungsalgorithmen durch Google oder andere Drittanbieter, die Auswirkungen auf die Ergebnisse der Leistungen haben, sind vom Auftragnehmer nicht zu vertreten.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich. Ein Angebot gilt für 30 Tage ab Ausstellungsdatum, sofern darin keine andere Frist angegeben ist.
(2) Der Vertrag kommt durch die schriftliche (auch per E-Mail) Auftragsbestätigung des Auftragnehmers nach Eingang der unterzeichneten Auftragserteilung des Auftraggebers zustande.
(3) Mündliche Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.
§ 4 Vergütung und Zahlungsbedingungen
(1) Die Vergütung richtet sich nach dem vereinbarten Angebot. Bei monatlichen Leistungen wird die Vergütung monatlich im Voraus in Rechnung gestellt.
(2) Rechnungen sind binnen 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern nichts anderes vereinbart ist.
(3) Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz (§ 288 Abs. 2 BGB) zu verlangen. Das Recht zur Geltendmachung weiterer Schäden bleibt vorbehalten.
(4) Einmalvergütungen (Setup-Gebühren, Erstoptimierung o. ä.) sind vor Leistungsbeginn fällig, sofern nichts anderes vereinbart ist.
(5) Preisanpassungen sind mit einer Ankündigungsfrist von 4 Wochen vor Beginn des nächsten Abrechnungszeitraums möglich. Der Auftraggeber hat in diesem Fall ein außerordentliches Kündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preisanpassung.
(6) Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern diese anfällt.
§ 5 Laufzeit und Kündigung
(1) Verträge über monatlich wiederkehrende Leistungen werden auf unbestimmte Zeit geschlossen, sofern keine abweichende Mindestlaufzeit vereinbart ist.
(2) Bei einer Mindestlaufzeit (typischerweise 3 oder 6 Monate) verlängert sich der Vertrag nach Ablauf automatisch auf unbestimmte Zeit, sofern er nicht von einer der Parteien mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende schriftlich (auch per E-Mail) gekündigt wird.
(3) Verträge ohne Mindestlaufzeit können von beiden Parteien mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende ordentlich gekündigt werden.
(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Auftragnehmer insbesondere vor, wenn der Auftraggeber mit der Zahlung fälliger Vergütung um mehr als 30 Tage in Verzug gerät.
(5) Jede Kündigung bedarf der Schriftform (E-Mail an contact@localboost.de genügt).
§ 6 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Zugangsdaten (z. B. Google-Konto, GBP-Zugang) und Materialien rechtzeitig und vollständig zur Verfügung.
(2) Verzögerungen, die durch nicht rechtzeitig erbrachte Mitwirkung entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers. Vereinbarte Fristen verlängern sich entsprechend.
(3) Der Auftraggeber ist dafür verantwortlich, dass bereitgestellte Inhalte (Texte, Bilder, Logos) frei von Rechten Dritter sind oder er die erforderlichen Nutzungsrechte besitzt.
(4) Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter frei, die aus einer Verletzung von Rechten Dritter durch vom Auftraggeber bereitgestellte Inhalte entstehen.
§ 7 Rechte an Arbeitsergebnissen
(1) Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber mit vollständiger Vergütungszahlung ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den erstellten Arbeitsergebnissen (z. B. erstellte Texte, Grafikelemente) ein.
(2) Strategien, Konzepte, Methoden und Know-how des Auftragnehmers verbleiben in dessen geistigem Eigentum und werden vom Nutzungsrecht nicht erfasst.
(3) Bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch den Auftraggeber ohne wichtigen Grund steht dem Auftraggeber kein Nutzungsrecht an nicht abgeschlossenen Arbeitsergebnissen zu.
§ 8 Haftung und Haftungsbeschränkung
(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen.
(2) Im Übrigen ist die Haftung des Auftragnehmers für einfach fahrlässig verursachte Schäden auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt, höchstens jedoch auf die Vergütung, die der Auftraggeber in den letzten 12 Monaten vor Schadenseintritt entrichtet hat.
(3) Der Auftragnehmer haftet nicht für:
- Ranking-Verluste durch Algorithmus-Änderungen von Google oder anderen Suchmaschinen
- Sperrungen oder Einschränkungen von Google Business Profiles durch Google, die nicht auf einem Fehler des Auftragnehmers beruhen
- Negative Bewertungen Dritter sowie deren Auswirkungen auf das Ranking
- Schäden, die durch fehlerhafte oder unvollständige Informationen des Auftraggebers entstehen
- Indirekte Schäden oder entgangenen Gewinn, sofern nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegen
(4) Vorstehende Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Übernahme einer Garantie oder bei arglistigem Verschweigen eines Mangels.
§ 9 Vertraulichkeit
(1) Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben, sofern nicht eine gesetzliche Pflicht zur Offenlegung besteht.
(2) Als vertraulich gelten insbesondere: Geschäftsdaten, Kundendaten, Zugangsdaten, Strategien und Arbeitsergebnisse.
(3) Diese Vertraulichkeitsverpflichtung gilt über das Ende des Vertragsverhältnisses hinaus für die Dauer von 3 Jahren.
(4) Der Auftragnehmer ist berechtigt, den Auftraggeber als Referenzkunden zu benennen (Name/Logo), sofern der Auftraggeber dem nicht schriftlich widerspricht.
§ 10 Datenschutz
(1) Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Einzelheiten entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.
(2) Soweit der Auftragnehmer im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten des Auftraggebers oder von dessen Kunden verarbeitet, wird auf Anfrage ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO geschlossen.
§ 11 Änderungsvorbehalt
(1) Der Auftragnehmer ist berechtigt, diese AGB mit einer Ankündigungsfrist von 4 Wochen zu ändern, sofern die Änderung für den Auftraggeber unter Berücksichtigung der Interessen des Auftragnehmers zumutbar ist. Wesentliche Änderungen (insbesondere Leistungsumfang oder Vergütung) bedürfen einer gesonderten Vereinbarung.
(2) Widerspricht der Auftraggeber der Änderung nicht innerhalb von 4 Wochen nach Mitteilung in Textform, gilt die Änderung als akzeptiert. Auf dieses Widerspruchsrecht wird der Auftraggeber in der Änderungsmitteilung ausdrücklich hingewiesen.
(3) Im Falle eines fristgerechten Widerspruchs haben beide Parteien das Recht zur außerordentlichen Kündigung zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung.
§ 12 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist der Sitz des Auftragnehmers in Nordrhein-Westfalen, soweit der Auftraggeber Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist (§ 38 ZPO).
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt (§ 306 BGB).
(4) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB sowie aller Vereinbarungen der Parteien bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses.